Winterglühen in Varensell begeisterte hunderte Besucher
Rietberg-Varensell.
Bereits am Wochenende vor dem ersten Advent hat im Varenseller Klosterdorf die vorweihnachtliche Stimmung Einzug gehalten: Zum vierten Mal luden die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) Varensell und die Frauenfußballerinnen von Grün-Weiß Varensell zum beliebten Winterglühen ein.
Was 2022 als kleines Adventstreffen begann, hat sich inzwischen zu einem der stimmungsvollsten vorweihnachtlichen Ereignisse der Region entwickelt – und zieht Jahr für Jahr mehr Besucher an.
Auch 2025 strömten Hunderte Gäste auf den festlich geschmückten Platz vor dem Sportheim, direkt gegenüber dem Fußballplatz. Lichterketten, funkelnde Sterne und liebevoll dekorierte Stände tauchten das Gelände in ein warmes, goldenes Licht, das selbst die leichten Minusgrade vergessen ließ. Rund um mehrere Heizpilze kamen Nachbarn, Freunde und ehemalige Schulfreunde zusammen, um gemeinsam in die Winterzeit zu starten.
Kulinarisch hatte das Winterglühen erneut einiges zu bieten. Am Crêpes-Stand von Lena Brinkhaus, Eva Beckhoff und Lena Negri bildeten sich lange Schlangen: Ob klassisch mit Zimt und Zucker, mit Nuss-Nougat-Creme oder herzhaft mit Apfelmus, Schinken und Käse – die französischen Pfannkuchen fanden reißenden Absatz. Für größere Gruppen füllte Tim Hesse am Glühweinstand dampfenden Glühwein direkt in Thermoskannen ab. Besonders gefragt war auch die hochprozentige „Heiße Pflaume“, die samt Sahnehaube traditionell „meterweise“ ausgegeben wurde.
Für Unterhaltung sorgten die Weihnachtsfrau, der Grinch und Knecht Ruprecht, die Lose für die große Tombola verkauften. Dank zahlreicher Sponsoren konnten die Besucher aus rund 150 Gewinnen wählen – ein Angebot, das auf großen Andrang stieß. Ein DJ verlieh dem Abend zusätzliches Party-Flair und sorgte dafür, dass die Stimmung bis in die späten Stunden anhielt.
Die Organisatoren zeigten sich hochzufrieden mit der Resonanz. Der stetig wachsende Erfolg des Winterglühens sei vor allem dem starken Gemeinschaftssinn im Klosterdorf zu verdanken, betonten sie.

